28.09.2026 in Kommunalpolitik
Bei der Jahreshauptversammlung der SPD Hockenheim 2026 im Gewölbekeller des Güldenen Engels war der Epfenbacher Bürgermeister und Co-Kreisvorsitzende Pascal Wasow bereits zum dritten Mal als Ehrengast geladen. In seinem Grußwort betonte er, wie wichtig es auch jetzt für die Sozialdemokratie sei, sichtbar zu sein, auch wenn die Umfragen traurig stimmten. Ebenso betonte er, dass Schadenfreude gegenüber demokratischen Mitbewerbern in Mecklenburg-Vorpommern nicht angemessen sei. Für die Landespolitik verwies er zudem darauf, dass mit Jan-Peter Röderer ein Generalsekretär aus dem Rhein-Neckar-Kreis in erster Reihe mitwirke.
Der Hockenheimer Vorsitzende Jakob Breunig berichtete, dass die Verfestigung der Veränderungen seit seinem Amtsantritt 2021 der zentrale Erfolg des Ortsvereins sei. So wurde das Erdbeerkuchenfest zur Tradition, und auch das Schminkangebot beim Frühlingsfest ist inzwischen fest im Kalender verankert. Generell wurde ein Angebot geschaffen, das sich oftmals an Kinder und Familien richtet, wie etwa beim erfolgreichen Plätzchenbacken am Hockenheimer Advent.
Doch auch Breunig sparte nicht mit Kritik an der Bundespartei und äußerte in diesem Zusammenhang Unverständnis über die wiederholte Tankrabattmaßnahme. Gleichzeitig konnte er in der unter diesen Umständen erfolgreichen Kandidatur von Vincent Kilian Hoffnung für die Landespolitik aus der Region erkennen. Eben dieser berichtete als Kassierer über Hockenheims schwarze Zahlen. Seine Kassenführung wurde von der Kassenprüfung gelobt.
Den ausführlichsten Redebeitrag des Abends hatte die Fraktionsvorsitzende Marlene Diehm. Mit Details zu den Themen Kindergartenbeiträge, Grundschulbetreuung & Ganztagesausbau, Startchancen-Schulen, Räume für Jugenddliche, Personal im Fachbereich SBKS, Haushalt, Infrastruktur, Stadtentwicklung, Verkehrssicherheit, Theodor-Heuss-Realschule und Aquadrom führte die seit 2024 an der Spitze der Fraktion stehende Genossin die Positionen der Fraktion und die Herausforderungen der großen Kreisstadt aus. Immer das Ziel vor Augen, "Hockenheim als lebenswerte und soziale Heimat für alle Generationen zu gestalten”.
Bei den anschließenden Wahlen wurden der Ortsvereinsvorsitzende Jakob Breunig, die stellvertretende Vorsitzende Marlene Diehm, der Kassierer Vincent Kilian, der Schriftführer Thomas Friedemann sowie das Organisationsteam aus Jan Offenloch und Alexander Kneis im Amt bestätigt. Kleinere Veränderungen ergaben sich bei den Beisitzerinnen und Beisitzern. Diese sind nun Richard Zwick, Bianca Tolone, Julia Reese, Aylin Kuppinger, Karen Keller und Nello Di Candia.
Die Anspannung während der Wahlgänge hielt sich aufgrund mangelnder Gegenkandidatinnen und -kandidaten in Grenzen. Eine besondere Freude an diesem Abend für den neuen wie alten Vorsitzenden war die Übergabe der Parteibücher an die Neumitglieder Yara Riegel und Yilmaz Özdemir. Beim abschließenden gemütlichen Ausklang hatten diese die Gelegenheit, den Ortsverein und seine Genossinnen und Genossen kennenzulernen.
Im Bild: Bildunterschrift: Gut gelaunt zeigt sich der Vorstand mit zwei Neumitgliedern und Ehrengast: Von oben Links Thomas Friedemann , Alexander Kneis, Richard Zwick, Jan Offenloch, Julia Reese, Jakob Breunig, Yara Riegel, Pascal Wasow, Karen Keller, Yilmaz Oezdemir, Marlene Diehm und Vincent Kilian.
10.08.2026 in Kommunalpolitik
Als die SPD Hockenheim die letzten Vorbereitungen für die geplante Waldolympiade traf, zeigte sich schnell, dass aufgrund der enormen Hitze und Sturmwarnung für das geplante Ferienprogramm am ersten Ferientag eine Umplanung notwendig wurde. Der Bauhof hatte von der geplanten Aktion im Wald am Pumpwerk wegen der bestehenden Astbruchgefahr dringend abgeraten. Aufgrund der kurzen Vorbereitungszeit bot sich daher die Lamellenhalle als Treffpunkt und das Gelände der Landesgartenschau (LGS) als Aktionsfläche an.
02.08.2026 in Kommunalpolitik
Die zunehmende Sorge über zu hohe Geschwindigkeiten im Umfeld von Kindertageseinrichtungen wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach in den Vorstandssitzungen des SPD-Ortsvereins Hockenheim thematisiert. Immer wieder wurde darüber diskutiert, wie die Sicherheit von Kindern und ihren Familien verbessert werden kann. Aus diesen Gesprächen entwickelte sich schließlich die Idee, sogenannte Berliner Kissen – flache Fahrbahnerhöhungen zur Geschwindigkeitsreduzierung – im Umfeld besonders gefährdeter Kindertageseinrichtungen einzusetzen. Die SPD-Fraktion griff diese Idee auf und entwickelte daraus einen konkreten Antrag.