Ebertgedenken 2026

Veröffentlicht am 01.03.2026 in Kommunalpolitik

Bei frühlingshaftem Wetter hält Landtagskandidat Vincent Kilian Gedenkworte zu Friedrich Ebert

Zum 101. Todestag des Reichspräsidenten Friedrich Ebert versammelte sich die SPD Hockenheim am Gedenkstein an der Kaiserstraße. Nach kurzer Begrüßung durch den Ortsvereinsvorsitzenden Jakob Breunig sprach der Landtagskandidat Vincent Kilian über die Bedeutung des in Heidelberg bestatteten Urdemokraten. Er betonte hierbei die Vorbildfunktion im Kampf gegen extreme Rechte und hob dies als Aufgabe der Sozialdemokratie hervor. Kilian, auch Mitarbeiter der Ebert Gedenkstätte, zeigte mit dem Aufstieg Friedrich Eberts vom Sohn eines ärmlichen Schneidermeisters bis zum ersten demokratisch gewählten deutschen Staatsoberhaupt ein Gleichnis für das Aufstiegsversprechen auf, dass mit konkreten Elementen der Teilhabe ermöglicht sein muss. Der Jungpolitiker hob hervor, dass Politik vom Gespräch, vom Zuhören und vor allem von der Ansicht lebt, der Gegenüber könnte vielleicht auch einmal Recht haben. Dies sei die staatstragende Politik, die Sozialdemokratie seit jeher ausmacht. Als zentrale Notwendigkeit verdeutlichte er das Zusammenrücken in Europa, wenn die anderen globalen Player “wirklich durchdrehen”.  Der Kandidat aus Hockenheim schloss mit dem Zitat von Friedrich Ebert: „Gewiss, wir sind in einer schwierigen Lage, aber: Mut verloren, alles verloren.”